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VianoBugAnalysis/docs/web-console.md
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Webübersicht

Die Betriebsübersicht wird durch die bestehende Übergabe-API ausgeliefert:

.\.venv\Scripts\python.exe -m viano_bug_analysis.api serve --config config/api.local.toml

Anschließend http://127.0.0.1:8080/ öffnen und mit Benutzername und Passwort anmelden. Benutzer werden ausschließlich über privilegierte Konsolenbefehle angelegt, geändert und gelöscht, siehe Benutzerverwaltung. Alle Webbenutzer haben dieselben Rechte für alle Projekte. Die unten beschriebenen Client-/Projektberechtigungen gelten weiterhin für externe API-Integrationen. Für entfernte Zugriffe HTTPS verwenden. Der Analyseworker läuft unabhängig davon wie unter Analyseworker beschrieben. Das Öffnen der Übersicht löst keine Modellanfragen aus.

Benutzeranleitung

Der Reiter Benutzeranleitung enthält die allgemeine Bedienung und Funktionsweise sowie Anleitungen für Linux, Projekt-/DB-/Sourcekonfiguration, Übergabe-API, Analyseworker, Nutzerkonten, Integrationsschlüssel, Weboberfläche und Erfassungsworker. Dokumentauswahl, Inhaltsverzeichnis und interne Verweise erlauben Navigation ohne Server-Dateizugriff. Markdown-Downloads sind ebenfalls möglich. Der Reiter benötigt eine angemeldete Sitzung; sein Aufruf startet keine Analyse. Tabellen, Codebeispiele und Überschriften werden als sichere DOM-Elemente dargestellt, eingebettetes HTML wird nicht ausgeführt.

Für Dokumentationsänderungen die ursprünglichen Markdown-Dateien unter docs/ beziehungsweise deploy/capture-worker/README.md bearbeiten und danach python scripts/build_user_manual.py ausführen. Die feste Auswahlliste steht im Skript; tatsächliche lokale Konfigurationen oder Secrets werden nicht gebündelt. python scripts/build_user_manual.py --check und die Tests erkennen veraltete Webfassungen. Das erzeugte web/user-manual.json wird mit dem Python-Paket ausgeliefert, sodass keine lokale Kopie des Dokumentationsordners nötig ist.

Worker und Fortschritt

Die Startseite listet lebende Worker und darunter den jeweils bearbeiteten Fall mit seinem Namen und einem Ladebalken. Der bestehende Dienst erlaubt einen Worker je Workspace; die Darstellung ist bereits als Liste aufgebaut. Die Einführung eines parallelen Worker-Pools ist damit nicht verbunden.

Der Balken folgt abgeschlossenen Arbeitsschritten, nicht vergangener Zeit. Seine sieben Anteile entsprechen intern Aufnahme, Fallaufbau, Interpretation, Hypothesenbildung, Untersuchung, Diagnose und Codingauftrag. Die Oberfläche führt diese Stufen nicht einzeln auf. Der Codingauftrag ist die letzte Stufe, auch wenn sein Dokument fachlich erklärt, dass kein Codingauftrag benötigt wird. Bei gemeinsamer Interpretation/Hypothesengenerierung können zwei Anteile gleichzeitig fertig werden. Eine lang laufende Untersuchung füllt den Balken nicht künstlich.

Der aktive Fall verschwindet bei OUTPUT_READY, HANDED_OFF oder FAILED_TO_ANALYZE aus der Workeransicht und der Tabelle laufender Fälle. Er bleibt in der Verbrauchsstatistik enthalten. Wartende Fälle bleiben in der Fallübersicht, belegen aber keinen arbeitenden Worker. Ein alter Dienstsnapshot ohne lebenden Telemetrie-Heartbeat wird nicht als aktiver Worker dargestellt.

Verbrauch

  • Kreisdiagramm: bekannte Eingabe- und Ausgabetokens je Phase; zusätzliche Korrektur-/Reparatur-/Wiederholungsaufrufe haben ein eigenes orangefarbenes Segment. Die Legende zeigt Fallaufbau, Fallplanung, Hypothesen, Untersuchung, Diagnose und Codingauftrag auch bei null gemessenen Tokens. Nullwerte erzeugen keinen künstlichen Tortenanteil. Gemeinsame Planungsaufrufe bleiben einmal gezählt.
  • Balkendiagramm: Eingabe und Ausgabe einschließlich Denken je Kategorie.
  • Der erste reguläre Aufruf bleibt bei seiner Phase, auch wenn sein Ergebnis später zurückgewiesen wurde. Seine Korrektur wird ausschließlich dem Korrektursegment zugeordnet. Abgeleitete, deterministisch reparierte Antwortdokumente sind keine zusätzlichen Anbieteraufrufe und werden nicht erneut gezählt.
  • Denktokens sind bereits Bestandteil der Ausgabetokens. Sie werden weder zum Kreisdiagramm noch zum Gesamtverbrauch noch einmal hinzuaddiert.
  • Neue LLM-Runden speichern ihre Verbrauchszuordnung deterministisch aus der Operationskennung. Das verändert keine Prompts, Modellparameter oder Budgets. Bereits gespeicherte Aufrufe bleiben unverändert. Bei älteren Akten wird nur eindeutig erkennbare Korrekturinformation übernommen; sonst erscheint der Anteil als „Nicht zugeordnet“.
  • Fehlende Messwerte bleiben unbekannt. Die Diagramme summieren nur bekannte Werte und weisen unvollständige Aufrufe aus. Bei vollständig fehlender Tokennutzung lässt sich deren Größe nicht als Kreisanteil darstellen.

Der Messumfang umfasst alle erhaltenen, für den Client freigegebenen Akten und deren Revisionen im konfigurierten Workspace. Er ist keine Google-Abrechnung und keine lebenslange Statistik bereits gelöschter Akten. Dauerhafte Testbilanzen unter docs/test-results/token-usage/ bleiben davon unabhängig. Ein Projektfilter wendet sich auf Fallliste, Worker und Diagramme gleichzeitig an. Gemeinsame Planungsaufrufe werden einmal als Fallplanung gezählt, nicht zusätzlich als Hypothesengenerierung.

Übergabe

Die Oberfläche bietet ein einfaches Formular für neue wowdiag-/wowsrc-Aufträge und für abgeschlossene ZIP-Akten mit Testerfeedback. Es verwendet dieselbe Multipart- API und denselben Idempotenzmechanismus wie externe Programme. Bei unveränderten Eingaben verwendet eine Wiederholung denselben Schlüssel. Anhänge und Fallakten werden nicht clientseitig bearbeitet. Betreiberaktionen stehen separat berechtigten Clients zur Verfügung.

Fallakte und Ergebnisse

Fallnamen verlinken auf eine lesbare Detailansicht mit Testerbeobachtungen, Interpretation, Hypothesen, Confidence, stützenden und widersprechenden Befunden, Diagnose sowie Coding- und Human-Dev-Auftrag. Befunde bleiben ausdrücklich KI-Bewertungen mit Belegreferenzen. Das Belegverzeichnis zeigt Herkunft und Abdeckungsinformationen; die vollständigen Recherchepayloads stehen im ZIP. Ein expliziter Auftrag „Kein Auftrag“ wird von einem noch nicht erstellten Dokument unterschieden. Die gemeinsame Liste Bearbeitete Fälle enthält Ergebnisse (OUTPUT_READY, Ziel Outbox), bereits übergebene Fälle (HANDED_OFF), blockierte Fälle (BLOCKED) und gescheiterte Analysen (FAILED_TO_ANALYZE, Ziel Review). Blockierte Fälle bleiben ausdrücklich unvollständig und können weiterhin auch in der Übersicht wartender Fälle erscheinen. Ein Sperrgrund wird angezeigt; AWAITING_TEST_FEEDBACK erscheint als „Wartet auf Testerantwort“.

Projekt- und Kategoriefilter sowie Suche sind kombinierbar. Die Sortierung erlaubt neueste/älteste Aktualisierung, Kategorie oder Projekt. Links in jeder Zeile lädt ein beschrifteter Iconknopf die vollständige aktuelle Fallakte herunter, auch für blockierte oder gescheiterte Analysen. Der Download ändert keinen Status und löst keine Analyse aus. Die Ablagespalte zeigt das im Manifest gespeicherte Routingziel; es ist keine unabhängige Bestandsprüfung des Outbox-Dateiverzeichnisses. Der Download liest die verwaltete aktuelle Akte und funktioniert auch ohne separate Exportkopie. Angezeigt wird der aktuelle Stand je Fall/Paket. Nach Wiedereröffnung erscheinen aktive Fälle wieder in der laufenden Übersicht; ältere Revisionen bleiben in der Detailansicht erhalten. Berechtigungen und Projektgrenzen gelten auch für Downloads.

Die Revisionsauswahl liest akzeptierte Artefakte aus der Checkpointhistorie der aktuellen vollständigen Akte. Ergebnisse neuerer Revisionen erscheinen nicht in älteren Ansichten. Über die Übergabe-API erfasste Patch-Rückmeldungen werden bis zur gewählten Revision dargestellt. Bei gesperrten Fällen erscheinen Sperrgrund und passende Betreiberhinweise. Für berechtigte Betreiber kann eine zulässige Fortsetzung angefordert werden; Budgets werden dabei nicht zurückgesetzt.

Betriebssteuerung

Alle angemeldeten Webbenutzer können die Betriebssteuerung verwenden. Externe API-Clients erhalten standardmäßig keine Betreiberrechte. Ein eigener Client mit eigenem Token und operator = true in der API-Konfiguration erhält Aktionen für seine freigegebenen Projekte (Beispiel in config/api.example.toml). API nach einer Rechteänderung neu starten. Der Gemini-Schlüssel ist dafür nicht geeignet.

  • Neue Fälle pausieren / wieder zulassen: gilt je Projekt und bleibt nach Neustart erhalten. HTTP-Aufträge werden weiterhin dauerhaft angenommen. Der Worker lässt sie im Eingang bzw. wartet bei noch nicht begonnenen Fällen. Begonnene Analysen laufen weiter. Eine Pause unterbricht keinen Modellaufruf.
  • Fortsetzung nach Fehlerbehebung anfordern: in der aktuellen Falldetailansicht bei passenden Schedulerfehlern bzw. RESEARCH_UNAVAILABLE. Die API bestätigt nur QUEUED, nicht bereits eine Freigabe. Der lebende Worker prüft den Auftrag zwischen Dispatches erneut; ein gestoppter Worker bearbeitet ihn nach Neustart.
  • Veraltete Paketgeneration, geänderte Konfigurationsbindung, noch nicht fällige Research-Sperre und unzulässige fachliche Sperren werden abgewiesen. Keine Zurücksetzung von Hypothesenbudgets, Versuchszählern oder LLM-Operationen.
  • Das Aktionsprotokoll dokumentiert Clientkennung, UTC-Zeit, Projekt, Aktion und Ergebnis. Fortsetzungen haben getrennte Eingangs- und Ausführungseinträge mit derselben Auftragskennung. Die Ansicht zeigt die letzten 100 berechtigten Einträge; das vollständige Protokoll bleibt unter runtime/worker/control/. Es enthält keine Tokens oder Konfigurationsinhalte. Erfolgreiche lokale CLI-Freigaben erscheinen als local-cli.
  • Workerdetails zeigen Erreichbarkeit, letzten Zustand, Aktivität und Fehlercode. Ein alter Snapshot gilt nicht als lebender Worker. Globale Workerdetails sind nur Betreibern mit Zugriff auf alle konfigurierten Projekte zugänglich.

GET /v1/operations liefert Rechte, projektbezogenen Pausenzustand und für Betreiber Protokoll/Workerzustand. POST /v1/operations benötigt Betreiberrechte und JSON: {"action":"pause","project_id":"viano-core"} bzw. resume, oder {"action":"retry","key":"<Schlüssel aus der Übersicht>","package_generation":42}. Bei gleichzeitigem Zugriff kann API_CONTROL_BUSY auftreten; nach Aktualisierung erneut versuchen. Der Worker muss nach diesem Softwareupdate neu gestartet werden.

Menschliche Testanfragen

Die eigene Seite Testanfragen listet offene menschliche Rückfragen mit Eingangszeit, Projekt, Bug-ID, Falltitel und Frage. Projektfilter sowie Sortierung „Älteste zuerst“, „Neueste zuerst“ und „Projekt, dann älteste zuerst“ ermöglichen chronologisches oder projektweises Abarbeiten. Die Liste aktualisiert sich mit der Übersicht; eine noch offene Eingabe wird dabei nicht überschrieben.

„Ansehen / beantworten“ zeigt Umgebung, Voraussetzungen, Testschritte, benötigte Beobachtungen und angefragten Termin. Die Antwort erfasst die tatsächliche Umgebung, Beobachtungen und „Test durchgeführt“ oder „Nicht durchführbar“. Die ausdrückliche Bestätigung ist erforderlich. Textdaten bleiben untrusted observations, keine auszuführenden Befehle. Diese erste Oberfläche nimmt Text, keine Dateianhänge an.

Menschliche Antworten erfordern eine angemeldete Benutzersitzung und die exklusive Übernahme über Bearbeiten, siehe Benutzeranmeldung. Es gibt keine gesonderten Testerrollen für Webbenutzer. Menschliche Zugänge ausschließlich mit create_user anlegen. Die bestätigende Identität und Zeit stammen vom Server, nicht aus frei editierbaren Formularfeldern. GET /v1/test-requests liefert ausschließlich freigegebene Projekte; POST /v1/test-requests/{case-key} bestätigt die konkrete Anfrage/Revision. Kollisionen, veraltete Anfragen und widersprüchliche Wiederholungen werden abgewiesen. Eine identische erneute Übermittlung derselben Sitzung bleibt ohne doppelte Wirkung.

Eine bestätigte Antwort setzt AWAITING_TEST_FEEDBACK über den vorhandenen Coordinator auf INVESTIGATING_HYPOTHESES zurück. Revision, Budget und ursprüngliche Belege bleiben erhalten. Der laufende Worker verarbeitet die Rückmeldung regulär; eine besondere Betreiberfreigabe ist dafür nicht erforderlich. Der Termin führt auch nach Ablauf zu keiner automatischen Fortsetzung und verwirft die Anfrage nicht.

Die Werkzeugfreigabe erfolgt über budget_config = "budget.human-tests.toml" in den vertrauenswürdigen Projekteinstellungen. Die lokale Dienstkonfiguration wurde entsprechend ergänzt. Diese Policy erlaubt testing.request_human für 40 fachliche Einheiten, automatisierte Tests bleiben ohne Eintrag gesperrt. Bei Trial-Läufen die Datei ausdrücklich mit --budget-config config/budget.human-tests.toml angeben. Bestehende Revisionen behalten ihre eingefrorene Policy; sie werden nicht migriert. Nach Konfigurationsänderung API und Worker neu starten. Keine Modellanfrage wird allein durch Öffnen oder Beantworten der Seite gestartet; der Worker läuft separat.

GET /v1/cases/{key}?revision=N liefert diese projektgebundene Ansicht. GET /v1/cases/{key}/package lädt die vollständige aktuelle Akte einschließlich aller erhaltenen Revisionen herunter, auch als Zwischenstand eines laufenden Falls. Beide Endpunkte benötigen denselben Bearer-Token und verwenden no-store. Der Schlüssel stammt aus der Übersicht, nicht aus einem lokalen Dateipfad. Große Anzeigeinhalte werden begrenzt und als gekürzt gekennzeichnet. Der Download bleibt vollständig; die Anzeige verändert keine Paketgeneration und löst keine LLM-Aufrufe aus.

Datenschutz und Betrieb

GET /v1/overview benötigt eine Benutzersitzung oder einen Maschinen-Bearer-Token. Webbenutzer sehen alle Projekte; Maschinenclients nur ihre freigegebenen Projekte. Prompts, vollständige Modellantworten, lokale Pfade und Zugangsdaten werden nicht an den Browser übergeben. Fallnamen werden als Text dargestellt. Die Seite lädt keine externen Fonts, Chartbibliotheken oder Analysedienste; Diagramme werden lokal mit Canvas/CSS gezeichnet. Eine Content Security Policy begrenzt Ressourcen auf denselben Ursprung. Abmeldung entfernt dargestellte Daten und Formularinhalte; verzögert eintreffende Antworten aus einer vorherigen Anmeldung werden ignoriert.

Die Ansicht aktualisiert sich alle vier Sekunden. Validierte Darstellungen werden für unveränderte Paketgenerationen im API-Prozess zwischengespeichert; dies ist eine Anzeigeoptimierung, kein fachlicher Zustand und kein Analysecache.

Lokale Prüfung

.\.venv\Scripts\python.exe -m pytest tests/test_dashboard.py -q
node tests/dashboard-smoke.mjs

Der Browser-Smoke-Test verwendet einen lokalen temporären API-Server, einen unsichtbaren Edge-Browser und ausdrücklich künstliche Fall-/Verbrauchsdaten. Er prüft Desktop, Mobilansicht, Projektfilter, Formularumschaltung, Abmeldung, Tokenanzeige, Fortschritt, Ergebnisliste, Falldetails, Aufträge und Browserfehler. Die API-Tests prüfen zusätzlich Projektzugriff, ZIP-Download und Revisionsisolation. Unter Windows wird der installierte Edge erwartet; über BROWSER_PATH lässt sich ein anderes Chromium angeben. Die Testserver/-browser werden beendet, ihre erzeugten temporären Verzeichnisse nach Pfadprüfung entfernt. Screenshots als Prüfergebnis liegen unter service-data/ui-preview/. Es werden keine LLM- oder Datenbankanbieter aufgerufen.