3.6 KiB
Begrenzte Untersuchungsdarstellung v2
Die bestehende begrenzte Untersuchung bleibt bei einem Richtwert von 10.000 und höchstens 20.000 Zeichen für den vollständigen logischen Provider-Input, inklusive Systemtext, Cache-Präfix und gegebenenfalls transportiertem Antwortschema. Dies sind Kontextregeln der Untersuchung, keine Paketformatgrenzen.
Antwortformat und Identitäten
prompt_window_version = 2 ersetzt verschachtelte Schema-Dokumentation mit
choices/const durch kompakte textuelle Signaturen und bei Rechercheentscheidungen
ein ausdrücklich als Formbeispiel bezeichnetes, wörtliches JSON-Objekt. Beispielwerte
sind Platzhalter, keine Recherchevorgabe. Das vollständige kanonische JSON-Schema
bleibt der ausführbare Validator. Gemini erhält im Textpräfix kein zusätzliches
Duplikat dieses Schemas; native Schemaübertragung und lokale Prüfung bleiben erhalten.
input.entities enthält die unveränderten kanonischen N-Referenzen mit typisierten
IDs, Namen und Rollen aus case_sources. Gleiche numerische IDs verschiedener
Entitätstypen werden nicht zusammengeführt. Eine beobachtete oder primäre Entität
ist nicht automatisch der Fehlergegenstand. Frühere Interpretation wird als solche
gekennzeichnet. Unbekannte N-Referenzen dürfen keinen Toolauftrag auslösen.
Fehlerbehandlung
Schemafehler werden mit Feldpfad, Pflichtfeldern und knapper Handlungsanweisung zurückgemeldet, auch wenn die äußere Providerprüfung bereits abgelehnt hat. Fehlerhinweise enthalten keine ungeprüften Nutzdaten.
Bei aktivierter Antwortreparatur wird ausschließlich die eindeutige Hülle
next.arguments = {"choices": [<ein einzelnes Query-Objekt>]} entfernt, wenn die
Aktion bereits wörtlich tool/project.query und der Query-Kind vorhanden ist.
Andere Felder, IDs und Beobachtungen bleiben unverändert; Original und Reparaturregel
werden im LLM-Aufruf protokolliert. Vor Budgetreservierung und Ausführung gelten
weiterhin sämtliche Schema-, Beleg-, Identitäts- und semantischen Prüfungen.
Mehrere Alternativen, zusätzliche Geschwisterfelder, unbekannte Aktionen, fehlende
Pflichtwerte oder rohe IDs anstelle von N-Referenzen werden nicht geraten.
Insbesondere ergänzt die Reparatur keinen fehlenden Offset oder Query-Kind.
Aktivierung und Nachweis
config/investigation.bounded.toml aktiviert Version 2 für neue Untersuchungen.
Eine vorhandene Case-Akte behält ihre eingefrorene Policy; sie wird nicht migriert.
Version 1 bleibt für historische Request-Rekonstruktion unverändert verfügbar.
Ein neuer Test benötigt daher einen frischen Fall beziehungsweise eine neue
Analyse-Revision mit dieser Konfiguration.
Die Offline-Gegenprobe im Bericht
test-results/token-usage/investigation-contract-v2-offline-20261020.json
rekonstruiert alle sieben gespeicherten Startup-Anfragen aus dem letzten begrenzten
Test mit identischen Messages, Schema und Prompt-Version. Mit v2 liegen dieselben
Kontexte einschließlich Cache-Präfix bei 8.460 bis 14.817 Zeichen. Zwei ältere
Folgeschritte ergeben 9.331 und 12.064 Zeichen. Der Richtwert wird damit nicht
überall erreicht; die harte Grenze bleibt gewahrt. Es wurden keine API-Aufrufe
getätigt. Dies belegt Darstellung und Grenzen, noch keine bessere LLM-Antwortqualität.
Lokale Tests prüfen die echten kuratierten Ablehnungen, sichere und verweigerte Reparaturen, unveränderte IDs, fehlende Budgetnebenwirkungen, Wiederaufnahme nach Unterbrechung, gemeinsame Startbewertung, Checkpoints bis zum Abschluss sowie Cache-Aufteilung und frühe Diagnose-Routingentscheidung.
Validierung am 20.10.2026: 307 lokale Tests bestanden (171,87 Sekunden),
git diff --check ohne Befund. Keine kostenpflichtigen LLM-Tests ausgeführt.